Wie sind Kabelfühler aufgebaut?

Der klassische Kabelfühler, auch Kabelsensor genannt, besteht aus drei Kernkomponenten:

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Erstens: das Kabel.

Hier können unterschiedlichste Kabelqualitäten, z.B. mit PVC-, Silikon- oder PTFE-Isolierung, verwendet werden. Die Anzahl der Leiter im Kabel richtet sich nach der erforderlichen Präzision und der Anzahl der Messstellen.

Zweitens: das Messelement.

Das kann zum Beispiel ein NTC-, KTY– oder Pt100 oder Pt1000 Messelement sein, auch hier ist die Applikation entscheidend.

Drittens: die Hülse.

Sie besteht häufig aus Edelstahl. Das sensible Messelement wird in diese Hülse eingebettet. Wärmeleitpaste in der Hülse sorgt für einen guten Wärmeübergang zum Messelement.

Die Fertigung ist denkbar einfach:

Das Kabel wird abisoliert, dann wird das Messelement angelötet und elektrisch isoliert. Nächster Schritt ist das Anbringen der Hülse, die meist über eine Rollierung am Kabel fixiert wird… schon ist der Fühler fertig. Dieser prinzipiell sehr einfache Aufbau ist für viele Anwendungen gut geeignet, hat aber auch Einsatzgrenzen, die ich in den nächsten Beiträgen erläutern werde:
Wie viel Hitze vertragen Kabelfühler?
Klassische Kabelfühler werden mit der Zeit undicht
Wie reproduzierbar sind Messwerte beim Kabelfühler?

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