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Messung der Durchfluss-Temperatur in Rohren

Oliver Gibietz

Oliver Gibietz

Worauf musst Du achten, wenn Du die Temperatur eines fließenden Mediums in einem Rohr messen möchtest? In diesem Beitrag erklären wir es Dir.

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Vorsicht mit Kabelfühlern bei Quetsch-Verschraubungen!

Eine einfache Einbaumöglichkeit ist es, den Temperatursensor über eine Quetschverschraubung in das Rohr zu montieren und ihn so praktisch von außen ins Wasser ragen zu lassen. Das ist bei Kabelfühlern jedoch heikel: die Edelstahlhülse, die das Messelement schützt, ist sehr dünnwandig. Wenn Du die Quetschverschraubung anziehst, um den Fühler in der Verschraubung zu fixieren, kannst Du dabei schnell die Hülse verformen – die Verschraubung ist dann undicht. Hier ist also Vorsicht angeraten.

Bessere Lösung: Tauchhülse oder Mantelfühler

Wenn Du die Gefahr der Verformung gern vermeiden möchtest, hast Du zwei Möglichkeiten.

  1. Du verwendest eine Tauchhülse. Diese schließt Deinen Prozess nach außen hin ab, und Du steckst Deinen Temperaturfühler einfach in die Hülse.
  2. Du verwendest einen Mantelfühler. Diesem schadet die Quetschverschraubung nicht – und gleichzeitig misst er aufgrund seines Aufbaus präziser.

Abstand sicherstellen

Weiterhin ist es wichtig, dass das Messelement weit genug von der Rohrwandung entfernt ist, damit tatsächlich die Wassertemperatur und nicht die Temperatur der Rohrwandung gemessen wird.

Faustregel: 10x Fühlerdurchmesser

Der Abstand der Messspitze von der Rohrwandung sollte etwa das Zehnfache des Fühlerdurchmessers betragen. Wenn der Fühler also einen Durchmesser von 3 mm hat, sollte die Messspitze mindestens 30 mm tief ins Rohr eintauchen.

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