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Auswahlkriterien bei Temperaturfühlern
Es gibt ein paar sehr wichtige Kriterien, die Du unbedingt bei der Auswahl eines Temperatursensors beachten musst. Beginnen wir mit dem Medium, in dem Du die Temperatur messen möchtest: geht es um Luft oder ein anderes Gas? Oder möchtest Du in Wasser, Öl oder womöglich einer Säure messen?
Als nächstes stellt sich die Frage, ob Du den Fühler direkt in das Medium einbringen kannst. Wenn das nicht möglich ist, bietet sich zum Beispiel eine Tauchhülse an. Du kannst aber auch mit einem Anlegefühler eine Temperaturmessung außen am Rohr durchführen.
Temperaturbereich und Genauigkeit
Sehr entscheidend für die Qualität der Mess-Ergebnisse: in welchem Temperaturbereich wirst Du messen? Wenn Du beispielsweise einen Schockfrost-Prozess überwachst, benötigst Du womöglich einen anderen Temperaturfühler als für die Messung in einem Heißkanalsystem beim Kunststoff-Spritzguss.
Wenn der zu messende Temperaturbereich festgelegt ist, kommen wir zur Frage der Genauigkeit. Welche Abweichung kannst Du akzeptieren, ohne dabei die Qualität Deines Prozesses oder des Produktes zu riskieren?
Temperaturgrenzen des Anschlusskabels
Meistens hält Dein Temperatursensor selbst eine höhere Temperatur aus als sein Anschlusskabel. Achte deshalb darauf, wie temperaturbeständig der Kabelübergang/Stecker und das Kabel sind.
Welches Ausgangssignal benötigst Du?
Temperaturfühler haben unterschiedliche Ausgangssignale. Im besten Fall kann Dein Messgerät all diese Ausgangssignale empfangen und verstehen. Du solltest also prüfen, welche Signale Dein Messgerät bzw. Deine Steuerung direkt verarbeiten kann. Wenn Du ein 0-10 V oder 4-20 mA Signal benötigst, musst Du zwischen Temperaturfühler und Messgerät noch einen Messumformer zwischenschalten.