Thermoelemente Typ K: alles, was Du wissen musst!

von | Temperaturfühler

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Heute setzen wir uns mal wieder mit Thermoelementen auseinander – aber nicht mit irgendwelchen, sondern mit dem Thermoelement Typ K.

Dabei wollen wir nicht allzu tief in die Physik einsteigen und auch nicht über die Verschiebung der Elektronendichte philosophieren, sondern praxisbezogen anschauen, was ein Thermoelement Typ K ausmacht.

Übrigens: Wenn Du noch nicht weißt, wie Thermoelemente allgemein funktionieren, dann empfehle ich Dir diesen Beitrag. Darin erkläre ich kurz und knackig die Grundlagen. So, und jetzt zum eigentlichen Thema!

Materialpaarung

Beim Thermoelement Typ K besteht der Plusleiter aus einer Nickel-Chrom-Legierung, während der Minusleiter aus Nickel gefertigt ist. Man spricht daher von NiCr-Ni oder NiCr-NiAl Thermoelementen. Wichtig: es gibt hier keinen Unterschied bei der Materialpaarung, sondern lediglich in der Benennung.

Die Eigenschaften von Thermoelementen wie Materialpaarungen, Thermospannungen, Farbcodierungen und so weiter sind festgeschrieben in der DIN EN 60584. Ein Typ K Thermoelement erkennst Du an einer grünen Außenisolierung. Darin ist der positive Leiter nochmals grün und der negative Leiter weiß isoliert.

Kleiner Tipp für den Fall, dass die Einzelleiter keine eindeutige Farbcodierung aufweisen: der Minusleiter ist magnetisch!

Alterung

Wichtig zu wissen: Thermoelemente Typ K unterliegen – wie alle Thermoelemente – einem Alterungsprozess. Die Messungen werden mit zunehmendem Alter ungenauer, man spricht von einer Drift. Der Alterungsprozess ist komplex und von vielen Faktoren abhängig. Fakt ist aber, dass er stattfindet, nicht vorhersagbar und auch nicht reversibel ist.

Erhalten Sie eine Empfehlung

Wie bzw. wo möchten Sie messen?

Datenschutz