Mantelfühler: der Aufbau im Detail

Für den Mantelfühler – ob Mantelthermoelement oder Mantelwiderstandsfühler – ist kennzeichnend, dass er aus einem mineralisoliertem Kabel gefertigt ist.

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Mantelwiderstandsfühler und Mantelthermoelemente

Bei Mantel-Widerstandsthermometern wird am vorderen Ende des Kabels, der Mess-Spitze, ein Messelement angebracht. Dieses Messelement ist z.B. ein Pt100 oder Pt1000 Messwiderstand. Anschließend wird die Mess-Spitze in einem automatischen Fertigungsprozess dicht verschweißt. Im Fall von Mantel-Thermoelementen werden in einem sehr ähnlichen Fertigungsprozess die Thermoelement-Leiter miteinander verbunden und anschließend die Mess-Spitze automatisch angeschweißt.

Kabel-Übergang mit Kunststoff-Umspritzung

Am anderen Ende des Fühlers wird ein Übergang vom mineralisolierten Edelstahlkabel in ein Anschlusskabel geschaffen. Eine dafür besonders gut geeignete Technologie ist Kunststoff-Spritzguss: umspritzte Kabelübergänge sind sehr robust und halten recht große Zugkräften stand.

Aufwendiger als es scheint…

Der Herstellungsprozess klingt einfach, der Teufel steckt jedoch im Detail. Spezielle Maschinen und besonderes Know-how sind erforderlich, um eine reproduzierbare Qualität sicherzustellen. Aber der Aufwand lohnt sich: Mantelfühler sind auch für extreme Einsatzbedingungen geeignet, denn sie sind dicht und mechanisch sehr robust.

Im nächsten Beitrag erfahrt ihr mehr über die Stärken und Schwächen von Mantelfühlern im Vergleich zu Kabelfühlern.

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Jörg Gibietz
Geschäftsführer
Italcoppie Deutschland
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M: jg@italcoppie.de
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