Was ist ein Anschlusskopf?

Was steckt in Anschlussköpfen für Temperaturfühler und wofür braucht man sie? Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick. Das Wort „Anschluss“ verrät auch schon eine Menge: ein Temperaturfühler muss natürlich nicht nur mit dem zu messenden Medium in Kontakt gebracht werden, sondern auch an die Mess- und Regeltechnik angeschlossen werden.

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Messeinsatz integriert in ein Gehäuse mit Prozessanschluss

Für den industriellen Einsatz wurden deshalb schon vor Jahrzehnten sogenannte Messeinsätze etabliert, die in ein leicht montierbares Gehäuse mit Tauchhülse integriert werden. Die Messeinsätze sind Widerstandsthermometer oder Thermoelemente, die direkt mit einem Klemmenblock verbunden sind. Die Tauchhülsen, in die diese Messeinsätze eingeschoben werden, sind meist aus Edelstahl und können unterschiedliche Prozessanschlüsse haben. Der Anschlusskopf, oft aus Aluminium gefertigt, bietet Platz für den Klemmenblock, an dem dann das Übertragungskabel angeschlossen wird.

Nicht immer ist der Einsatz einer Tauchhülse bzw. eines Fühlergehäuses sinnvoll. Ein Mantelfühler ist selbst so robust, dass er keine schützende Hülse braucht.

Skizze Pt100 in Zweileiter-Schaltung

Einfache Verbindung von Messeinsatz und Anschlusskabel

Das Anschlusskabel wird über eine PG-Verschraubung in den Kopf geführt. Über den abnehmbaren Deckel am Anschlusskopf können Sie jetzt sehr einfach das Kabel auf die Klemmen auflegen. Je nach Bauform des Kopfes, Abdichtung des Deckels und der PG-Verschraubung, werden üblicherweise Schutzarten bis IP65 erreicht. Das heißt, die Anschlussköpfe sind dann staub- und strahlwasserdicht.

Klemmenblock auch mit integriertem Transmitter

In den Klemmenblock des Messeinsatzes kann auch ein Messumformer integriert sein, der z.B. das Pt100-Signal in ein normiertes 4 bis 20 mA-Signal wandelt. Das sieht man den Anschlusskopf von außen nicht an.

Formenvielfalt beim Prozessanschluss und beim Anschlusskopf

Für Verwirrung kann die Vielfalt an Formen sorgen – und zwar an beiden Enden des Fühlers: es gibt unterschiedliche Prozessanschlüsse und verschiedene Anschlussköpfe. So kann z.B. ein Einschraubfühler Form B auch einen Anschlusskopf Form B haben – oder auch einen Anschlusskopf Form BUS oder BUZ oder oder oder. Wir haben es hier mit einer historisch gewachsene Vielfalt an Formen und Materialien zu tun. Die gängigsten Formen für den Anschlusskopf sind jedoch Form A, B, BUS und BUZ. Und, nebenbei bemerkt: es gibt natürlich auch Varianten für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen.

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Jörg Gibietz
Geschäftsführer
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